Umbau Staatsdomäne in Sonnefeld


2016
 

Die denkmalgeschützte Staatsdomäne Sonnefeld wird behutsam zu einem Veranstaltungsort mit Saal, Kalthalle, Foyer und Gastronomiebereich weiterentwickelt. Der Entwurf – ausgezeichnet mit dem 1. Preis im Realisierungswettbewerb – setzt auf den Erhalt der historischen Bausubstanz und stärkt die vorhandenen räumlichen Qualitäten durch gezielte, präzise Eingriffe.
 

Zentrales Gestaltungselement sind die drei bestehenden Tore des Westflügels, die den Charakter des Gebäudes prägen und jeweils eine eigene Funktion übernehmen: als Bühne, als wandelbare Öffnung mit Projektionsfläche sowie als repräsentativer Haupteingang. So entstehen fließende Übergänge zwischen Innen und Außen und eine einladende Adresse für Kultur und Begegnung.

Die bestehende Konstruktion bleibt weitgehend sichtbar und prägt die Atmosphäre der neuen Veranstaltungsräume. Mit seiner zurückhaltenden Architektursprache verbindet der Entwurf Denkmalschutz, zeitgemäße Nutzung und die Schaffung eines neuen kulturellen Mittelpunkts für die Gemeinde.

Gebäudetypologie

Bauweise

Bauherr

Status

LPH
Preise

Kultur- & Veranstaltungsgebäude

Umnutzung & Sanierung Denkmal

Gemeinde Sonnefeld

Realisiert

1 bis 9
1. Preis Realisierungswettbewerb

Auszeichnungen
Anerkennung für das Bauen im Bestand 2017 in der Kategorie "Bauten vor 1900", 

Belobigung Deutscher Städtebaupreis 2018

Bilder: Sascha Kletsch

© Kodisch und Gasmann – KUG-Architekten                                                                                                                                                                  Impressum Datenschutzerklärung

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